Unsere Geschichte als Privatbrauerei

Das Grundstück am Eigelstein 41 war schon immer eine Braustätte. 1302 erstmals urkundlich erwähnt, hat es die besten Brauer dorthin verschlagen. Der Eigelstein war die erste Anlaufstelle für die Besucher der Stadt, die aus dem Norden durch die Eigelstein-Torburg kamen. Auf der ganzen Straße reihten sich die Brauhäuser. Schließlich hatten die Händler, Pilger und Besucher Kölns nach der anstrengenden Reise einen großen Hunger und viel Durst.

Die Geburt der Marke Gaffel

1302 wird im Schreinsburch (Grundbuch) der Stadt Köln auf dem Eigelstein erstmals ein Brauhaus erwähnt. Es wird als Braxtoria Supra Monticulum (die Brauerei über dem Hügelchen) beschrieben und nannte sich „Zum Leysten“. Es stand genau an der Stelle, wo bis 2016 die Privatbrauerei Gaffel braute. Im Nachbarhaus war in einem alten Stadtplan (Keussen) eine Malzmühle ausgewiesen, was das Bestehen einer Brauerei nur noch untermaute. „Zum Leysten“ war die Keimzelle einer lebhaften, steig wachsenden Braukultur auf und um den Eigelstein. Insgesamt wies das Kölner Brauer-Kataster für den Eigelstein im Jahr 1838 die stolze Zahl von 18 Brauereien auf.

Gaffel – Ein Name mit sehr viel Tradition

Die Gaffeln waren die politische Vereinigung der Zünfte, die von 1396 in Köln eine sehr wichtige Rolle spielten. Denn sie hat das Sagen in der Stadt. So gab es unter anderem eine Bäcker-Gaffel, eine Schneider-Gaffel, eine Fassmacher-Gaffel und natürlich eine Brauer-Gaffel. Der Name leitet sich von der Gabel ab. Denn die Gaffeln trafen sich in Brauhäusern und speisten vornehm mit der dreizackigen „Gaffel“. Scheinbar war das so außergewöhnlich, dass man diese Gesellschaft den Spitznamen gab. Mit der friedlichen Revolution und dem Verbundbrief vom vom 14. September 1396, der ersten demokratischen Verfassung der Stadt Köln, übernahmen die 22 Gaffeln den Rat der Stadt Köln, stellten die Bürgermeister, die Schöffen und die Richter.

Die Vorläufer von Gaffel

Auf dem Grundstück der Privatbrauerei Gaffel wurde 1302 mit dem „Zum Leysten“ das erste Brauhaus gegrüdnet. Über die Jahrhunderte hinweg gab es immer wieder Gaststätten mit neuen Namen und Besitzern. 1822 eröffnete Gottfried Joseph Schumacher dort den „Brüsseler Hof“. Dieser Betrieb stand bis 1857. Nach seinem Tod übernahmen die Geschwister die Brauerei, die sie 1859 an Reinhard Joseph Appel weiterverkauften. Seine Witwe führte den „Brüsseler Hof“ bis 1874. Bis 1888 wurde der „Brüsseler Hof“ nur als Gaststätte betrieben. Dann beginnt der Brauer Adam Lenzen wieder Bier am Eigelstein 41 zu brauen und führt über zehn Jahre erfolgreich eine Hausbrauerei, aus der in den folgenden Jahren die Glückauf Brauerei AG hervorging.

1908 – Gaffel wurde gegründet

Seit 1302 wird am Eigelstein 41 gebraut. Das erste Gaffel kam am 24. Mai 1908 aus dem Zapfhahn. Die Gebrüder Becker hatten die Braustelle gekauft. Sie brachten klare Vorstellungen mit, bauten das Haus im Stile eines alten Zunfthauses um und nannten die obergärige Bier-Brauerei „In der Gaffel“.

Die Beckers waren erfahrene Unternehmer die in Roggendorf-Tenhoven einen Landhandel betrieben. Getreide, Dünger, aber auch Kohle waren ihr Metier. Sie besaßen in Worringen eine Dachziegelei und ein Dampfsägewerk sowie seit 1884 in Dormagen eine Brauerei.

Was lag näher, als auch in Köln selbst eine eigene Brauerei zu erwerben. Die obergärige Brauerei „In der Gaffel“ machte sich schnell einen Namen und war bald für sein ausgezeichnetes obergäriges Bier und seine gute Küche bekannt.

Über 100 Jahre Brautradition

Am 24. Mai 1908 wurde das erste Gaffel gezapft. Und schon in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts war Gaffel die größte Hausbrauerei für obergäriges Bier in Köln. Der jährliche Ausstoß wurde seinerzeit mit ca. 5.000 Hectolitern beziffert. Ende der vierziger Jahre lag der Bierausstoß bereits bei 10.000 hl. Nach dem zweiten Weltkrieg ging es weiter stetig bergauf. Diese Entwicklung hat sich bis heute durchgesetzt. Aus der Hausbrauerei wurde mit der Privatbrauerei Gaffel Becker & Co. OHG ein mittelständisches Unternehmen.

Geschäftsführende Gesellschafter sind Heinrich und Heinrich Philipp Becker, die Gaffel mittlerweite in der vierten Generation führen. Es werden über den Getränkefachgroßhandel allein im Regierungsbezirk Köln 3.000 Objekte beliefert.

In der Gastronomie ist Gaffel imt einem Marktanteil von knapp 30 % mit Abstand das beliebteste Kölsch.

Das Traditionsunternehmen Gaffel steht für Innovationen

Am 24. Mai 1908 gründeten die Gebrüder Becker die Brauerei. Sie hatten klare Vorstellungen, bauten das Haus im Stil eines alten Zunfthauses um und benannten es, angelehnt an den Geist der friedlichen Revolution von 1396, in die obergärige Bierbrauerei „In der Gaffel“ um.

Die Gebrüder Becker waren erfahrene Unternehmer, die im Norden Kölns, in Roggendorf-Thenhoven, einen Landhandel betrieben. Getreide, Dünger, aber auch Kohle waren ihr Metier. Sie besaßen in Worringen eine Dachziegelei und ein Dampfsägewerk sowie seit 1884 in Dormagen eine Brauerei. Was lag näher, als auch in Köln selbst eine eigene Brauerei zu erwerben?

Der Eigelstein 41 wurde zu einem beliebten Platz für die Kölner. Das ausgezeichnete, obergärige Gaffel-Bier und die gute Küche waren stadtbekannt. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg galt die „Brauerei in der Gaffel“ als größte Hausbrauerei für obergäriges Bier. Die Zeit des großen Aufschwungs waren dann die fünfziger und sechziger Jahre. Aus der Hausbrauerei wurde ein mittelständisches Unternehmen.

Gaffel zählt zu den innovativsten Brauereien. Im Jahre 2010 erfolgte der Startschuss für die Fassbrause, mit der sich das Unternehmen schnell bundesweit einen Namen gemacht hat und den Boom der Fassbrausen auslöste.

Gaffel am Dom – Das Brauhaus der Privatbrauerei

Das Gaffel am Dom ist Kölns modernstes Brauhaus und bietet Ihnen einen einzigartigen Domblick. Unser Haus hat auf drei Ebenen Platz für 700 Gäste. Der urgemütliche Fassbierkeller ist ebenso ideal für geschlossene Gruppen wie die Domstube auf der ersten Etage. Von dort hat man einen unverstellten Ausblick auf das UNESCO-Weltkulturerbe. Auch die Außengastronomie mit rund 300 Plätzen befindet sich im Schatten der weltweit größten Kathedrale im gotischen Baustil.

Auf der Speisenkarte finden Sie vor allem deftige regionale Spezialitäten und saisonale Gerichte. Im Gaffel am Dom wird mit Gaffel das beliebteste Kölsch der rheinischen Gastronomie ausgeschenkt. Zudem gibt es Gaffels Fassbrause und saisonale obergärige Biere von Gaffel.

Gaffel Werbung

Werbung ist auch ein Spiegel der Zeit. Hier finden Sie alles, was wir kommunizieren und kommuniziert haben. Von den aktuellen Plakatmotiven bis hin zu historischen Anzeigen. Mehr über die Werbung der Privatbrauerei Gaffel erfahren.

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