Weißer Holunder

Wunderbar aus der Zeit gefallen ist der Weiße Holunder. Die heutige Kultkneipe öffnete bereits in den 1920er Jahren als Gaststätte Schumacher. Seit 1991 trägt sie ihren heutigen Namen, der durch den gleichnamigen Schlager von Gitta Lind aus dem Jahr 1956 inspiriert wurde. Und genau diesen Charme der 50er-Jahre atmet das Interieur noch heute. Viel Holz, Jukebox, Billardtisch und ein Publikum, wie man es sich für eine kölsche Veedelskneipe nur wünschen kann. Es ist bunt gemischt, herzlich und generationsübergreifend.

Mitsingen ausdrücklich erwünscht

Ein Highlight ist der Singende Holunder: Seit 17 Jahren wird jeden Sonntag ab 18 Uhr gemeinsam gesungen. Hier hört man kölsche Tön, internationale Klassiker oder Überraschungstitel. Das Mitsingkonzert ist ausgefallen und ein echtes Stück gelebter Kneipenkultur. Dazu gibt’s frisch gezapftes Gaffel Kölsch vom Fass, Billard, Skat, Schocken und Doppelkopf. An Karneval feiert man mit echter Veedelsatmosphäre und am Veilchendienstag wird der Nubbel verbrannt. Die Außengastronomie mit herrlicher Abendsonne ist bis 23 Uhr geöffnet.

Weitere Gastronomien entdecken